Petition fordert Rücknahme der Entscheidung von Familienministerin Claudia Bauer
Wien, 20. April 2026 – Hass im Netz und rassistische Übergriffe nehmen in Österreich seit Jahren zu. Gleichzeitig wird nun bei einer der wichtigsten Anlaufstellen für Betroffene gekürzt: Die Opferschutzstelle ZARA verliert ihre Finanzierung und muss ihre Arbeit voraussichtlich mit Juni 2026 einstellen.
„Dass diese zentrale Anlaufstelle für Betroffene von digitaler Gewalt wegfällt, macht den digitalen Raum für viele Menschen unsicherer. Demokratie lebt davon, dass sich alle sicher beteiligen können – online wie offline. Wenn Unterstützung gegen Hass gestrichen wird, ist das auch ein Angriff auf unsere Demokratie“, so Maria Mayrhofer, Co-Geschäftsführerin von #aufstehn.
Kürzungen trotz steigender digitaler Gewalt
„Vor 10 Jahren haben wir uns unter dem Hashtag #solidaritystorm mit den Betroffenen von Hass und sexualisierter Gewalt im Netz solidarisiert. Als Konsequenz wurde daraufhin auch die Meldestelle für Hass im Netz eingerichtet”, so Mayrhofer. ZARA war seitdem zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Rassismus und digitaler Gewalt. „Gerade jetzt, wo Hass im Netz und digitale Gewalt in Form von sexualisierten Deepfakes immer weiter zunimmt, soll genau dort gespart werden – das ist fatal.”
Zivilgesellschaft zeigt Widerstand
Auf der Online-Petitionsplattform mein.aufstehn.at gibt es bereits eine Petition, die die Rücknahme der Entscheidung von Familienministerin Claudia Bauer fordert:
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Viola Kurz
Presse & Marketing #aufstehn
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Über #aufstehn:
#aufstehn ist eine zivilgesellschaftliche Kampagnenorganisation mit einer Community von über 450.000 Menschen aus ganz Österreich. Gemeinsam setzen wir uns für ein positives Miteinander, soziale Gerechtigkeit, eine lebenswerte Zukunft und unsere Demokratie ein. www.aufstehn.at