Klimakrise: Und wie war dein Sommer?

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34.000 Unterschriften, hunderte Fotos auf einer Österreichkarte und Plakate in allen Landeshauptstädten: Gemeinsam mit Schauspielerin Valerie Huber haben wir die Folgen des Hitzesommers in ganz Österreich sichtbar gemacht. Unsere Forderung nach sofortigem Klimaschutz hat es sogar bis ins Umweltministerium geschafft. Wie alles begonnen hat, was wir gemeinsam erreicht haben und wie es jetzt weitergeht, kannst du hier nachlesen.

Hitzesommer 2026: Die Spuren der Klimakrise

41 Grad, Umweltschäden in Milliardenhöhe und hunderte Todesfälle [1,2,3]: Der Sommer 2026 hat uns gezeigt, wie hart die Klimakrise Österreich bereits trifft. Trotzdem fehlen weiterhin wirksame Maßnahmen, um das Klima und die Bevölkerung zu schützen. Daran wollen wir uns nicht gewöhnen!

Deshalb hat Schauspielerin Valerie Huber eine Petition auf unserer Petitionsplattform mein.aufstehn.at gestartet. Ihre Forderung an die Bundesregierung: Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz – allen voran ein wirksames Klimaschutzgesetz. Innerhalb weniger Wochen haben sich mehr als 34.000 Menschen angeschlossen und gezeigt, wie viele wollen, dass die Bundesregierung endlich gegen die Klimakrise ankämpft.

Doch die Unterschriften waren erst der Anfang. Denn die Klimakrise ist nicht nur eine Bedrohung der Zukunft, sondern betrifft uns auch hier und jetzt in der Gegenwart. Und genau das wollten wir in ganz Österreich sichtbar machen.

Valerie Huber macht sich fertig für die Kampagne "Und wie war dein Sommer" (c) Moritz Gruber / #aufstehn
(c) Moritz Gruber / #aufstehn

Hunderte Fotos zeigen wie unser Sommer wirklich war

Dafür haben wir die #aufstehn-Community gebeten, uns Fotos der Hitze-Folgen in ihrer Umgebung zu senden. Hunderte Menschen sind unserem Aufruf gefolgt und haben uns Bilder von verdorrten Äckern, ausgetrockneten Flüssen und verbrannten Wäldern geschickt. Das ganze haben wir dann unter dem Motto: “Und wie war dein Sommer?” veröffentlicht. Auf einer interaktiven Österreichkarte haben wir gezeigt, wie umfassend die Klimakrise ihre Spuren bereits hinterlassen hat.


Auf die Straßen für Klimaschutz

Gemeinsam mit den Schauspielerinnen Valerie Huber und Thea Ehre sowie dem Influencer Jonas Bosco haben wir Orte besucht, an denen die Folgen des Hitzesommers deutlich zu sehen waren. Dort haben wir eindrucksvolle Fotos für eine Plakat-Kampagne aufgenommen.

  • (c) Franziska Hinteregger / #aufstehn

Rechtzeitig zum österreichweiten Klimastreik am 16. Oktober hingen unsere Plakate in allen neun Landeshauptstädten und entlang der Wiener Streikroute. So haben wir tausende Menschen mit unserer Forderung nach sofortigem Klimaschutz erreicht. Und auch über Zeitungsinserate in Regionalmedien, Online-Werbeschaltungen und in den Sozialen Medien waren wir mit unserer Aktion sichtbar.

Zum Gespräch im Umweltministerium

Unsere Forderung haben wir nicht nur auf die Straßen gebracht: Gemeinsam mit Valerie und Fridays for Future waren wir auch im Umweltministerium. Dort haben wir mit dem Kabinett von Umweltminister Norbert Totschnig über das Klimagesetz und die nächsten Schritte der Bundesregierung diskutiert. Doch die Antworten waren ernüchternd: Konkrete Sofortmaßnahmen fehlen weiterhin. Und der Klimafahrplan der Bundesregierung soll erst Ende 2027 fertig ausgearbeitet sein. So lange können wir nicht warten!

Wie es jetzt weitergeht

Wir bleiben dran, denn mit 2027 liegt bereits der nächste Hitzesommer vor uns. Ein weiteres Jahr, in dem Menschen unter extremer Hitze leiden, Ernten ausfallen und Wasser knapp wird. Umso wichtiger ist es, auch im Winter dafür zu sorgen, dass die Klimakrise nicht aus der öffentlichen Aufmerksamkeit verschwindet und die Bundesregierung endlich wirksame Maßnahmen setzt.

Ein großes Danke an die 590 Menschen, die uns mit ihrer Spende unterstützt und die Aktion so überhaupt erst möglich gemacht haben!

Wenn auch du unsere Aktionen unterstützen möchtest, klicke hier um #aufstehn zu spenden.

Quellen:
[1] Der Standard, 4. August 2026: 41,2 Grad: Neuer österreichischer Temperaturrekord gemessen
[2] ORF, 22. Oktober 2026: Klimawandel kostet Österreich Milliarden
[3] ORF, 2. Oktober 2026: AGES-Schätzung weist Höchstwert aus