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Sahras Sammlung: Kopieren gilt nicht  

Wagenknechts “Aufstehen” kopiert ungefragt Bürgerbewegung #aufstehn aus Österreich


Wien, 23. August 2018. Die Organisation #aufstehn aus Österreich beklagt die Verwechslungsgefahr mit “Aufstehen”, der Sammlungsbewegung, die von Sahra Wagenknecht am 4. August online vorgestellt worden war. Name, Hashtag vor dem Namen, Schriftart und Farben seien von der österreichischen Kampagnen-NGO kopiert worden. Die parteipolitisch unabhängige Organisation besteht seit drei Jahren als gemeinnütziger Verein und hat in Österreich über 100.000 Unterstützerinnen und Unterstützer.

“Wir erwarten uns, dass Sahra Wagenknecht und die Gründer der Sammlungsbewegung ihr Erscheinungsbild bis zu ihrer offiziellen Vorstellung am 4. September in der Bundespressekonferenz entsprechend ändern”, sagt Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin von #aufstehn. Abseits der offensichtlichen Namensgleichheit, seien auch andere Elemente so ähnlich, dass man nicht von einem Zufall sprechen könne. Die deutsche Kopie verwendet, wie das österreichische Original, für ihre Wort-Bild Marke die Schriftfamilie namens “Myriad Pro” in “Italics”, einen vorangestellten Hashtag und ein etwas dunkleres Rot. “Aufstehen” hat allerdings ein “e” mehr.

Inhaltliche Unterschiede

“Als echte zivilgesellschaftliche Organisation ‘von unten’ sind wir parteipolitisch unabhängig und werden es auch in Zukunft sein. Uns ist es wichtig, öffentlich klarzustellen, dass wir in keinerlei Verbindung zu ‘Aufstehen’ stehen und auch keine Bestrebungen in diese Richtung haben”, stellt Maria Mayrhofer klar.

#aufstehns Geschichte ist eng mit dem Engagement für Geflüchtete seit Sommer 2015 verbunden. Damals wollten sich viele Österreicherinnen und Österreicher nicht nur in der Flüchtlingshilfe engagieren, sondern sich auch via #aufstehn für politische Lösungen, Integration und ein positives Miteinander einsetzen. Seit der Regierungsübernahme durch FPÖ und ÖVP ist diese Art der außerparlamentarischen Opposition im Kampf gegen wachsenden Fremdenhass und Rechtsruck noch wichtiger geworden.

“Wenn Sahra Wagenknecht sagt, weite Teile der Linken würden ihr eigenes gutes Gefühl in einer Willkommenskultur pflegen, um reale Verteilungskämpfe zu verbannen, müssen wir auf großen Abstand zu ihrer Sammlungsbewegung bestehen. Wir folgen nicht den gleichen Idealen. Willkommenskultur ist für uns nicht naiv, sondern basiert auf fundamentalen Menschenrechten. Ein respektvolles Miteinander ist das, wofür wir tagtäglich #aufstehn”, betont Mayrhofer abschließend.

Achtung Redaktionen:

Vergleich der Online-Auftritte von #aufstehn und “Aufstehen” hier: https://www.aufstehn.at/vergleich/

#aufstehn (www.aufstehn.at) aus Österreich wurde 2015 gegründet und gehört wie Campact zum Netzwerk der progressiven Organisationen im OPEN-Netzwerk (https://www.the-open.net/). #aufstehn zählt 100.000 Engagierte, die sich über Online-Kampagnen und im “echten Leben” regelmäßig für progressive Themen einsetzen.

Pressekontakt:
Maria Mayrhofer (Geschäftsführerin #aufstehn), maria@aufstehn.at