#aufstehn für eine menschliche Asylpolitik!

Am 19. März sind wir zusammen mit vielen Engagierten aus der #aufstehn-Community für eine menschliche Asylpolitik auf die Straße gegangen. In Städten auf der der ganzen Welt haben an diesem internationalen Aktionstag Menschen unter dem Motto “Flüchtlinge willkommen! Nein zur Festung Europa!” demonstriert – in Wien waren es 15.000!

#aufstehn für eine menschliche Asylpolitik

Rückblick: Heute vor einer Woche sind wir zeitgleich mit Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gegangen und haben gemeinsam mit vielen Engagierten aus der #aufstehn-Community ein starkes Zeichen für eine menschliche Asylpolitik gesetzt. Fotos & Nachlese: https://www.aufstehn.at/aufstehn-fuer-eine-menschliche-asylpolitik/ #M19 #zimmerstattzäune

Posted by aufstehn on Saturday, March 26, 2016

 

Dass es mehr als nötig ist, für eine menschlichen Umgang mit der Flüchtlingssituation aufzustehen, haben die Ereignisse der letzten Tage und Wochen gezeigt: Von der mazedonisch-griechischen Grenze erreichen uns täglich Bilder von Kindern, die auf der Suche nach Schutz vor Krieg und Verfolgung krank und hungrig im Schlamm ausharren müssen. Gleichzeitig droht die Stimmung hierzulande immer mehr zu kippen. Diejenigen, die Hass schüren, tun dies längst nicht mehr hinter vorgehaltener Hand. Anstatt die aktuelle Politik der Abgrenzung zu hinterfragen, werden die furchtbaren Terrorattentate von Brüssel dafür hergenommen, einen noch breiteren Keil in die Mitte unserer Gesellschaft zu treiben.

Und die rechten Parolen kommen an. Auch bei unseren PolitikerInnen. Kaum jemand spricht mehr darüber, wie ein menschenwürdiger Umgang mit der Situation und ein funktionierendes Zusammenleben aussehen könnte. Statt an Zukunftsvisionen wird an Zäunen gebaut – ungeachtet dessen, was mit den Menschen jenseits dieser Grenzen passiert.

Es ist höchste Zeit, dass wir als Zivilgesellschaft dieser Politik der Abschottung eine Absage erteilen! Unsere Forderung: Eine menschliche Asylpolitik, die konstruktive und langfristige Lösungen sucht und nicht vor der Herausforderung zurückschreckt, vor die uns die aktuelle Situation stellt. Denn schaffen werden wir das nur gemeinsam.

  • Foto: #aufstehn / Hannes Voutsinos

 

Maria leitet das #aufstehn-Team. Als Geschäftsführerin kümmert sie sich um den Aufbau der Organisation, plant und koordiniert Kampagnen, schmiedet Koalitionen und spricht mit den Medien. Die Politikwissenschafterin ist seit Jahren in den Bereichen Migration, Menschenrechte und Gender tätig. Für ihr Engagement gegen Hass im Netz wurde sie 2016 mit dem "Wiener Frauenpreis" ausgezeichnet.