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#aufstehn & wählen gehen – die Nationalratswahl 2017

Tausende Engagierte aus der #aufstehn-Community waren im Wahlkampf aktiv und haben sich gemeinsam für ein respektvolles Miteinander, Zusammenhalt und ein international angesehenes Österreich stark gemacht.

Schon bei der Bundespräsidentenwahl 2016 haben wir bewiesen, dass wir gemeinsam über Parteigrenzen hinweg Menschen erfolgreich zum Wählen motivieren können. Bei der Nationalratswahl setzten wir abermals auf unsere Stärken: Mit einem Online-Wahltool mobilisierten wir unsere FreundInnen und Bekannten zum Wählen gehen, wir verschickten und verteilten zehntausende Wahl-Postkarten in ganz Österreich und konterten Falschaussagen von SpitzenkandidatInnen in den Sozialen Medien.

Nachdem über 83% der #aufstehn-Community in unserer Umfrage im August angaben, dass sie sich mit unserer Unterstützung im Wahlkampf engagieren wollten, legten wir los.

Postkarten für ganz Österreich

Engagierte aus über 200 Gemeinden bestellten unsere kostenlosen Postkarten und verschickten sie an FreundInnen, Verwandte und Bekannte, um sie zum Wählen zu motivieren.

Mit einer persönlichen Nachricht versehen landeten viele der Karten auch in den Postkästen der NachbarInnen oder wurden im direkten Gespräch beim Bäcker oder im Hausflur überreicht.

„Die Karten für heuer wurden von mir verteilt, auch an Freundinnen, die diese wieder weitergeben werden. An Nachbarinnen, mit Gesprächen und da wurde ich von Menschen ziemlich überrascht – zum Glück POSITIV!“
Traudlinde W.

Bei Kaffee und Kuchen trafen wir uns dann eine Woche vor der Wahl mit vielen anderen Engagierten im #aufstehn-Büro und schrieben gemeinsam Postkarten an Menschen, die wir in der letzten Woche noch zum Wählen gehen motivieren wollten.

Fotos von Camilla Lengauer

#aufstehn für Ehrlichkeit & Transparenz

Transparent, ehrlich und fair sollte der Wahlkampf sein – diese Forderungen hatten wir im Rahmen einer Umfrage unter rund 2.000 #aufstehn-UnterstützerInnen schon im August ermittelt. Und genau das forderten wir im Wahlkampf von den PolitikerInnen ein! Deshalb schauten wir den KandidatInnen in den Wochen vor der Wahl ganz besonders genau auf die Finger. In den Sozialen Medien haben wir deshalb Falschaussagen entlarvt und sie mit Fakten widerlegt. Immer wieder haben wir Ehrlichkeit eingefordert.

Wahl-Tool: Mehr als nur eine Stimme

Mit unserem neuartigen Online-Wahltool, das wir eigens für die Wahl programmiert hatten, ermöglichten wir es über 2.000 Engagierten der eigenen Stimme mit ein paar Minuten Zeit und nur wenigen Klicks noch viel mehr Gewicht zu geben. Denn Studien aus der Wahlforschung belegen: Menschen gehen viel eher wählen, wenn sie wissen, dass es ihre Bekannten, ihre KollegInnen oder ihre Familie auch tun. So haben tausende Menschen mittels online teilbarer Argumente, eines Profilbild-Generators sowie Peer-to-Peer-Textings oder eines Telefon-Supports möglichst viele Menschen aus ihrem Umfeld motiviert, am 15.Oktober für ein positives Miteinander wählen zu gehen.

Herzerlregen am Wahltag

Am Wahltag haben wir in ganz Österreich die Herzerl regnen lassen, um unsere Bekannten an’s Wählen zu erinnern: Tausende Menschen schickten WhatsApp-Nachrichten an ihre FreundInnen, um zu erzählen, dass sie bereits wählen waren. Wer schon war, durfte ein Herz zurückschicken und leitete die Nachricht an ihre/seine FreundInnen weiter. Auf diese Weise konnten wir noch ein letztes Mal tausende Menschen mit unserer kleinen Wahl-Erinnerung erreichen, für ein respektvolles Miteinander, Zusammenhalt und ein international angesehenes Österreich abzustimmen.

Johanna koordiniert die Petitionsplattform "mein #aufstehn". Sie betreut die Petitionen von engagierten Menschen und unterstützt sie bei ihren Anliegen. Schon während ihres Biologiestudiums setzte sie sich bei verschiedenen NGOs für Umweltschutz und Menschenrechte ein. Neben ihrem Engagement bei #aufstehn macht sie ihren Master in Umwelt- und Bioressourcenmanagement.